Diözesan-Museum – Palma

Direkt an der Küste der Balearenhauptstadt Palma liegt der mittelalterliche Bischofspalast. Er wurde im 13. Jahrhundert erbaut und durch die verschiedenen Epochen hindurch ständig ausgebaut und erweitert. Neben dem historischen Wert der Bischofsresidenz bietet vor Allem in punkto Kunst und Kultur auf Mallorca – Diözesan-Museum – Palma einen Anlaufpunkt für Kunstliebhaber. Inmitten des gotischen Kleinods werden Artefakte der „La-Seau-Kathedrale“, sowie Kunstegegenstände aus den verschiedensten Epochen ausgestellt. Sie stammen zum größten Teil aus den Mönchsklöstern und Kirchen Mallorcas und vermitteln einen Einblick in die Schönheit religiöser Kunst und Kirchenhistorie.

In sieben Ausstellungen unterteilt zeigt das Diözesanmuseum Kunst aus den Bereichen der modernen Keramik, Münzen, bibliogrphische Sammlung, gotische Malerei, religiöses Kunsthandwerk, Archäologie und religiöse Bildhauerkunst. Die ständige Ausstellung umfasst ausgewählte Stücke aus allen Bereichen. Darüber hinaus werden in einem speziellen Bereich ausgewählte Kunstgegenstände in thematischen Ausstellungen zusammengefasst und gezeigt. Mit gegenwärtig 200 Ausstellungsstücken in der Dauerausstellung zeigt das Diözesenmuseum einen Überblick der religiösen Geschichte der Insel und wandelt dabei zeitgeschichtlich vom ausgehenden Mittelalter bis in die Neuzeit. Besonderes Highlight der Sammlung ist das Bild des Künstlers „Pere Nicard“ mit Namen „Sant Jordi“. Das von flämischen Einflüssen inspirierte Werk zeigt einen detailgetreuen Einblick in das mittelalterliche Leben der Hafenstadt.

Die Werke des valencianischen Renaissancemalers „Joane de Joanes“, welcher mit Motiven im klassisch-römischen Stil aufwartet. Aus der Saint-Jaime-Pfarrkirche Palmas stammt die Schnitzarbeit des „Christ del Sant Sepulcre“ aus dem 13. Jahrhundert, welche übersetzt „Christus vom heiligen Grab“ bedeutet. Alle Exponate sind natürlich zwar sakralen Ursprungs, aber keine Kultgegenstände mehr. Die Sammlung verfügt ebenfalls über einen großen Fundus gegenwärtig noch unrestaurierter Werke, welche nach und nach in den Wechselausstellungen gezeigt werden sollen.