Kartause von Valldemossa

Eine der wohl bedeutendsten Mallorca Sehenswürdigkeiten – Kartause von Valldemossa – finden Touristen im Nordwesten der Baleareninsel, genauer in der Region Serra de Tramuntana. Hier gründete der König von Aragon im Jahre 1399 das Kloster Cartuja de Jesus Nazareno. Heute darf sich dieser Ort zu den wohl bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Mallorcas zählen.

Auch wenn das Kloster bereits 1399 gegründet wurde, ein Großteil der heute hier stehenden Gebäude soll erst seit dem 18. Jahrhundert existieren. Die vielleicht berühmteste der Mallorca Sehenswürdigkeiten – Kartause von Valldemossa – wird heute nicht mehr als Kloster genutzt. Die Gebäude, Gärten und Kirchen, die hier stehen, befinden sich heute in Privatbesitz und werden in erster Linie touristisch genutzt. Wer in die malerische Landschaft kommt und eine Tour durch das Gebirge Serra de Tramuntana macht, kann sich der Komposition und ihrem Zauber meist nicht entziehen. So ist es kein Wunder, dass die Kartause von Valdemossa alljährlich eine Vielzahl an Touristen anzieht.

In den ehemaligen Klosterräumen können heute verschiedene Museen besucht werden, da die Räume und Zellen nicht nur mehrere Besitzer haben, sondern auch unterschiedlich gestaltet sind. So gibt es hier zum Beispiel eine Zelle, die allein dem Warschauer Komponisten Frederic Chopin gewidmet ist. Dieser soll hier während eines Aufenthalts auf Mallorca im Winter 1838 – 1839 genächtigt haben und dabei eine Haarsträhne zurückgelassen haben. Sehenswert sind darüber hinaus die neoklassische Kirche der Kartause von Valdemossa sowie der Audienzsaal des Klosters. Naturfreunde und Touristen mit heilpraktischem Interesse werden sich bei der Besichtigung der alten Klosterapotheke an den alten Apothekergefäßen aus dem 17. und 18. Jahrhundert und den vielen anderen präsentierten Gegenständen aus der Apotheke erfreuen.